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Wie berechnet man?

Wie berechnet man die Stromkosten eines Geräts?

Die Leistung in Watt wird durch 1.000 geteilt, mit der Laufzeit in Stunden multipliziert und mit dem Strompreis je Kilowattstunde bewertet. Ein 2.000-Watt-Gerät, das täglich eine Stunde läuft, verbraucht 730 kWh im Jahr – bei 0,37 € je kWh sind das 270,10 €.

Steht auf dem Typenschild des Geräts.

365 für Dauerbetrieb, weniger für saisonale Geräte.

Beispielwert – bitte den Preis aus Ihrer Rechnung eintragen.

Die Formel

kWh = Watt ÷ 1.000 × Stunden
Kosten = kWh × Strompreis (€/kWh)

Der Grundpreis des Stromtarifs bleibt bewusst außen vor: Er fällt an, ob das Gerät läuft oder nicht. So zeigt das Ergebnis die echten Mehrkosten dieses einen Geräts.

Rechenbeispiel

Ein Heizlüfter mit 2.000 Watt, der jeden Tag eine Stunde läuft, bei 0,37 € je kWh:

  1. 1.Leistung in kW: 2.000 ÷ 1.000 = 2 kW
  2. 2.Verbrauch pro Tag: 2 × 1 = 2 kWh
  3. 3.Kosten pro Tag: 2 × 0,37 € = 0,74 €
  4. 4.Pro Jahr: 2 × 365 = 730 kWh → 730 × 0,37 € = 270,10 €

Eine Stunde Heizlüfter täglich kostet rund 270 € im Jahr.

Wo steht, wie viel Watt ein Gerät hat?

Auf dem Typenschild – meist auf der Rückseite oder Unterseite, bei Waschmaschinen häufig im Türrahmen. Dort steht die maximale Leistungsaufnahme in Watt.

Wichtig: Diese Angabe ist der Spitzenwert. Eine Waschmaschine mit 2.200 Watt zieht diese Leistung nur beim Aufheizen des Wassers, nicht während des ganzen Programms. Für solche Geräte ist die Angabe „kWh pro Programm“ oder der Jahresverbrauch vom Energielabel deutlich genauer.

Ein Energiekostenmessgerät für die Steckdose kostet wenig und misst den tatsächlichen Verbrauch inklusive Standby – für Dauerläufer wie Router, Aquarium oder alte Kühlgeräte lohnt sich das.

Standby kostet mehr, als man denkt

Ein Gerät mit 5 Watt Standby läuft 24 Stunden am Tag: 5 ÷ 1.000 × 24 × 365 = 43,8 kWh im Jahr, bei 0,37 € also gut 16 €. Zehn solcher Geräte im Haushalt summieren sich auf über 160 € jährlich.

Tragen Sie für eine Standby-Rechnung einfach die Standby-Leistung als Watt und 24 Stunden Laufzeit ein.

Vom Messgerät zur Jahresrechnung

Die Wattzahl auf dem Typenschild ist die Leistung bei voller Last, nicht der Dauerverbrauch. Ein Kühlschrank mit 100 W läuft nicht durchgehend, sondern taktet; ein Wasserkocher mit 2.000 W läuft nur wenige Minuten. Genau deshalb ist eine Messung aussagekräftiger als jede Rechnung auf dem Papier.

Ein Strommessgerät zwischen Steckdose und Gerät zeigt die tatsächlich verbrauchten Kilowattstunden. Zeigt es nach einem Tag 0,8 kWh, sind das hochgerechnet 292 kWh im Jahr und bei 0,37 € je kWh rund 108,04 € – für ein einziges Gerät. Diesen gemessenen Jahreswert können Sie oben direkt eintragen, statt mit Watt und Stunden zu schätzen.

Quellen & Stand

Stand: 07.09.2026

Die Formel dieser Seite ist stabil, die Vorgabewerte sind Beispielwerte und ändern sich mit dem Markt. Maßgeblich ist immer Ihre eigene Abrechnung.

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Häufige Fragen

Wie rechne ich bei einem Kühlschrank?
Nutzen Sie den Jahresverbrauch vom Energielabel (z. B. 150 kWh) und multiplizieren Sie ihn direkt mit dem Strompreis. Watt mal Stunden führt hier in die Irre, weil der Kompressor nur zeitweise läuft.
Warum ist der Grundpreis nicht enthalten?
Weil er auch dann anfällt, wenn das Gerät nie eingeschaltet wird. Würde man ihn anteilig aufschlagen, erschiene jedes einzelne Gerät teurer, als es tatsächlich verursacht. Für die Gesamtrechnung nutzen Sie den Stromkosten-Rechner.
Lohnt sich der Austausch eines alten Geräts?
Rechnen Sie die Jahreskosten beider Geräte und ziehen Sie sie voneinander ab. Die Differenz ist die jährliche Ersparnis; der Anschaffungspreis geteilt durch diese Ersparnis ergibt die Amortisationszeit in Jahren.
Wie lange muss ich messen?
Bei Geräten mit Zyklen – Kühlschrank, Gefriertruhe, Heizungspumpe – mindestens eine volle Woche, damit Tag- und Nachtbetrieb mit drin sind. Bei Geräten mit klarer Nutzungsdauer wie einem Backofen genügt ein einzelner Durchgang, den Sie dann mit der Zahl der Nutzungen im Jahr multiplizieren.
Warum weicht das Energielabel von meiner Messung ab?
Die Werte auf dem Label stammen aus genormten Prüfprogrammen unter festgelegten Bedingungen. Zu Hause entscheiden Beladung, Raumtemperatur, Türöffnungen und das gewählte Programm – Abweichungen nach oben sind normal, besonders bei Kühlgeräten in einer warmen Küche.

Methodik: Diese Berechnung läuft vollständig in Ihrem Browser. Ihre Eingaben werden nicht an uns gesendet, nicht gespeichert und nicht in der Adresszeile abgelegt. Mehr dazu auf der Seite Methodik.